NGA-Projekt Historie - kurz gefasst
Schneller Zugang zum Internet - Überblick

Bundesregierung 2015: Ausbau unterversorgter Anschlüsse mit Subventionen auf ≥ 50 Mbit/s

Festnetz-Anschlüsse, deren Internetzugang weniger als 30 Mbit/s leistet und die bis Mitte 2019 von den Netzbetreibern auf eigene Rechnung nicht auf mindestens 30 Mbit/s ausgebaut werden, nach verbindlichen Regeln der EU unterversorgt.

In Deutschland waren dies 2015 etwa 23% aller Anschlüsse. Deshalb hat die Bundesregierung im Sommer 2015 ein Programm zum Ausbau des Zugangs zum Internet für Haushalte und Unternehmen aufgesetzt. Ziel war, alle Unterversorgten Anschlüsse bis spätestens Mitte 2019 mit staatlicher Unterstützung auf Übertragungsleistungen von mindestens 50 Mbit/s auszubauen. Der Ausbau der schon mit mehr als 30 Mbit/s versorgten Anschlüsse wurde den Netzbetreibern überlassen.

Der Landkreis Bad Dürkheim baut unterversorgte Gebäude mit Glasfaser-Anschlüssen aus.

Anfang 2017 wurde der Landkreis Bad Dürkheim von seinen Verbands- und Ortsgemeinden mit der Durchführung des Projektes "NGA-Ausbau" beauftragt. Im Landkreis sind insgesamt 17% der bewirtschafteten Gebäude unterversorgt.

Anfang 2019 hat der Landkreis bekannt gegeben, das er mit der Inexio GmbH in Saarlouis einen Vertrag abgeschlossen hat, die 17% unterversorgte Gebäude im Landkreis gegen Zahlung einer Subvention von 49,6 Mio. € als Glasfaseranschlüsse in FTTB-Technik mit einer Übertragungsleistung im Download von maximal 1 Gbit/s für jede Wohnung/Betriebsstätte im Gebäude auszubauen.

Bei einem FTTB-Anschluss verlegt der Netzbetreiber ein Glasfaserkabel bis in die Innenseite einer Außenwand der Gebäude. Dort werden dann Komponenten angeschlossen, die das Glasfaser-Signal in elektronische Signale umsetzen (Netzabschlusspunkt - NAP). Näheres dazu unter "Was bedeutet ein Glasfaseranschluss?" rechts.

Alle Anbieter von Internetzugängen können das von INEXIO GmbH ausgebaute Netz für eigene Angebote nutzen und mit Ihnen Verträge über einen Internetzugang abschließen.

25% aller Gebäude der VG Freinsheim sind unterversorgt und werden mit Glasfaseranschlüssen - subventioniert mit 8,6 Mio. € - ausgebaut.

Die Übertragungsleistung für die Gebäude sind  von der Telekom Deutschland - als unserem einzigen Betreiber von Zugangsnetzen zum Internet - Anfang 2016 ermittelt und vom Landkreis amtlich festgestellt worden. Der Anteil der unterversorgten Gebäude ist bei unseren Ortsgemeinden sehr unterschiedlich:

  • Dackenheim und Herxheim: fast 100%
  • Weisenheim am Berg: 43% sowie die Realschule plus und die Grundschule
  • Freinsheim: 37% und die Grundschule
  • Kallstadt: 15% und die Grundschule
  • Bobenheim am Berg: 3%
  • Weisenheim am Sand: Nur die Grundschule
  • Erpolzheim hat keine unterversorgten Gebäude.

Sie finden über die Links auf der rechten Seite Ausbaukarten der unserer Ortsgemeinden, wo die Ausbauplanung - unterversorgt oder versorgt - für jedes Gebäude gezeigt ist.

Für die Verbandsgemeinde Freinsheim sind für den Ausbau mit Glasfaseranschlüssen Subventionen von 8,6 Mio. € erforderlich. Davon tragen 10% die Ortsgemeinden. 90% sind Zuschüsse von Bund und Land.

75% der Anschlüsse unserer Ortsgemeinden gelten als versorgt.

Im Rahmen des Programms der Bundesregierung hatte sich die Telekom Deutschland verpflichtet, diese 75% unserer Anschlüsse auf mindestens 30 Mbit/s auszubauen. Die Verbandsgemeinde prüft regelmäßig mit der Telekom Deutschland den Fortschritt.

Die Telekom Deutschland baut diese 75% der Anschlüsse in FTTC-Technik aus. Dabei wird Glasfaser für den Anschluss von Glasfaserumsetzern - graue Kästen am Straßenrand - an das Internet verwendet. Die restlichen Meter bis in die Gebäude sind die bisher verwendeten Kupferkabel. Damit werden Übertragungsleistungen von 50 - 250 Mbit/s möglich.

Hinweis: Die oben genannten Zahlen beziffern grundsätzlich mit einem Festnetz-Anschluss versehene Grundstücke mit bewirtschafteten Gebäuden, die im Kataster Stand 2019-01 dokumentiert sind.

Stand: September 2019

Informationen

Hier sind die Links zu den Details



Ist Ihr Gebäude unterversorgt? Hier finden Sie Straßenkarten der Ortsgemeinden mit den Ausbauplänen für die einzelnen Adressen.


Ihr Gebäude ist nach der Ausbaukarte unterversorgt und kann deshalb einen Glasfaseranschluss in FTTB-Technik bekommen.

Sie müssen damit einverstanden sein und einen Hausanschlussvertrag abschließen.


Sie haben weitere Fragen?


Weitere Informationen zum Thema Zugang zum Internet finden Sie hier.

Nach der Ausbaukarte sind Sie derzeit mit mindestens 30 Mbit/s versorgt? Diese Anschlüsse werden von der Telekom Deutschland ausgebaut.

Die Seiten für die folgenden Links sind noch in Arbeit. Deshalb kann es sein, dass Sie nicht weitergeleitet werden.


Damit wir Ihnen ein optimales Besucher-Erlebnis bieten können, verwendet diese Seite Cookies.