Kein Glasfaseranschluss geplant? Und nun?

Diese Anschlüsse baut die Telekom Deutschland aus

Die Telekom baut die laut Markterkundung im April 2016 versorgten Gebäude nach eigenen Planungen und auf bis Oktober 2019 auf eigene Rechnung aus. Dazu hat sie sich 2016 verpflichtet. Wann ein Gebäude als versorgt gilt, ist im Kasten rechts erläutert.

Auf welche Übertragungsleistung baut die Telekom aus?

Verpflichtet ist die Telekom, die im April 2016 für einen Ausbau auf mindestens 30 Mbit/s gemeldeten Gebäude auf diese Leistung zu ertüchtigen (Pflichtausbau).

Zusätzlich hat sich die Telekom verpflichtet, alle Anschlüsse im sog. Nahbereich um die Vermittlungsstelle auf mindestens 30 Mbit/s auszubauen. Wir haben einen solchen Nahbereich in der Stadt Freinsheim. Er umfasst etwas knapp 1000 Gebäude im Stadtkern (Siehe Ausbau-Karte).

Für alle Ausbaugebiete der Telekom gilt, dass die Telekom grundsätzlich fast alle Anschlüsse auf Leistungen von bis zu 50 Mbit/s und wo immer möglich auf bis zu 100 Mbit/s ausbaut. Bei genügend Nachfrage nach Übertragungsleistungen von mehr als 100 Mbit/s ggf. auch weiter auf bis zu 250 Mbit/s.

Umfang, Stand und Termine des Ausbaus durch die Telekom

Der Anteil der "versorgten" Gebäude ist bei unseren Ortsgemeinden sehr unterschiedlich. Der Pflichtausbau ist bis auf Weisenheim am Berg und einen kleinen Zipfel in Weisenheim am Sand in allen Ortsgemeinden beendet:

  • Bobenheim am Berg: 97% der Gebäude auf 30 - 100 Mbit/s (Teilweise: bis 250 Mbit/s) - Pflichtausbau beendet
  • Dackenheim: Kein Ausbau durch die Telekom geplant
  • Erpolzheim 100% der Gebäude auf 30 - 100 Mbit/s (Große Bereiche bis 250 Mbit/s) - Pflichtausbau beendet
  • Freinsheim: 63% der Gebäude auf 30 - 250 Mbit/s - Pflichtausbau beendet
  • Herxheim: Kein Ausbau durch die Telekom geplant
  • Kallstadt: 85% der Gebäude auf 30 - 100 Mbit/s - Pflichtausbau beendet
  • Weisenheim am Berg: 57% der Gebäude mit 30 - 100 Mbit/s - Ausbau läuft aber kein Endtermine bekannt
  • Weisenheim am Sand: Bis auf etwa 30 Gebäude auf 30 - 100 Mbit/s (Teilweise: bis 250 Mbit/s) - 98% ausgebaut

Bau von Glasfaseranschlüssen durch INEXIO GmbH in an "versorgten" Gebäuden

Die INEXIO hat bekannt gegeben, dass Sie "versorgte" Gebäude auf eigene Rechnung ausbauen wird, die in unmittelbarer Nähe ihrer Glasfasertrassen liegen (B-Anschlüsse). Dies geschieht auf Basis einer eigenen Marktanalyse der INEXIO. Die Kommunen haben darauf keinen Einfluss. Der Ausbau auf eigene Rechnung ist für den Eigentümer kostenlos aber von  Bedingungen abhängig:

  • Der Eigentümer muss damit einverstanden sein.
  • Die Benutzer von Internetzugängen müssen einen Versorgungsvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten, beginnend ab Inbetriebnahme des Netzes abschließen.

Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind eine Orientierungshilfe. Sie sind nicht als Basis für eine konkrete Planung oder Erteilung von Aufträgen gedacht. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert. Die Verbandsgemeinde Freinsheim übernimmt keine Haftung für die dargestellten Daten und Informationen. Ein Rechtsanspruch auf einen Ausbau besteht weder gegenüber der Ortsgemeinde oder der Verbandsgemeinde oder der Telekom Deutschland.

Stand: Januar 2020

Informationen

Festnetz-Anschlüsse, deren Internetzugang im April 2016 mindestens 30 Mbit/s leistete oder die bis Mitte 2019 von der Telekom Deutschland auf mindestens 30 Mbit/s ausgebaut werden, sind nach verbindlichen Regeln der EU versorgt. Ein Ausbau wird nicht subventioniert.

Die versorgten Anschlüsse sind in den Ausbau-Karten rot eingefärbt.


Sie möchten wissen, was ihr derzeitiger Anschluss maximal leistet?

Als ein erster Check bietet sich eine Abfrage eines Tarifangebots bei Ihrem derzeitigen Anbieter an.

Alternativ können Sie sich bei einem heute vorhandenen DSL-Anschluss auch auf der Internetseite "Netzausbau" auf dem Unterpunkt "Festnetz" der Telekom Technik informieren.

Hinweis: Die Bedienelemente der Versorgungskarte für Festnetzanschlüsse der Telekom liegt etwas versteckt ganz unten rechts auf der Seite. Man kann sie nach oben ziehen.


Um die aktuelle Übertragungsleistung zu ermitteln, stellt die Bundesnetzagentur (BNetzA) ein Messportal zur Verfügung. Messergebnisse von dieser Seite werden von den Anbietern als "korrekt ermittelt" akzeptiert.

Hinweis: Die einzugebenden Daten werden gespeichert und bei Folgemessungen wieder verwendet.